Liebe Kinofreunde,

das Kommunale Kino Gundelfingen zeigt in Kooperation mit der Städtepartnerschaft Gundelfingen - Scheibenberg e.V. am Donnerstag, den 08.10.2026 den Film

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
DEU, 2025, 112 min  
Regie: Achim von Borries, Wolfgang Becker

Ort:  Kultur- und Vereinshaus Gundelfingen, Vörstetter Str. 7
Beginn 20:00 Uhr, Einlass und Bewirtung ab 19:30 Uhr

Der Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner) steht kurz vor der Pleite, als er über Nacht ungewollt zum Helden wird: Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls macht ihn der ehrgeizige Journalist eines Nachrichtenmagazins  (Leon Ullrich) mal eben zum Drahtzieher der größten Massenflucht aus der DDR, bei der 127 Passagiere in einer Ostberliner S-Bahn in den Morgenstunden des 23. Juni 1984 unplanmäßig in den Westteil der Stadt gebracht wurden.  Als Hochstapler wider Willen gerät Micha ins Rampenlicht – und begegnet dabei sogar seiner Traumfrau, Paula (Christiane Paul). Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte droht ebenso wie der Rest seines Lebens im Chaos aus Lügen und Falschmeldungen unterzugehen.
DER  HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE wird von der Filmkritik allgemein als eine gut gelaunte, witzige und herzenswarme Komödie bezeichnet, über Geschichte als Mythos und wie ein „Held“ öffentlichkeitswirksam geschaffen wird. Eine Geschichte zwischen Wahrheit und Fiktion. Es ist auch der letzte Film von Regisseur Wolfgang Becker, der damit an seinen größten Erfolg anknüpfte, an die Tragikomödie  GOOD BYE, LENIN! aus dem Jahr 2003. Übrigens auch eine „Lügengeschichte“. Kurz nach Ende der Dreharbeiten ist Wolfgang Becker gestorben. Für seinen Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse“ wurde ihm 2026 dafür posthum der Ernst-Lubitsch-Preis zuerkannt.

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